Die Ovarien oder Eierstöcke sind paarig angelegt. Diese inneren Geschlechtsorgane der Frau werden auch als weibliche Keimdrüsen bezeichnet. Sie sind mandelförmig, etwa 10-14 g schwer und liegen, von Bauchfell überzogen, im kleinen Becken. Sie sind mit Bändern an der Beckenwand und der Gebärmutter fixiert. Sie enthalten rund 400000 Eibläschen, von denen während der Geschlechtsreife etwa alle vier Wochen eine zu einer befruchtungsfähigen Eizelle heranreift. Im Verlauf der Geschlechtsreife reifen ca. 400 davon zu Eizellen heran. Zum Zeitpunkt der letzten Blutung enthalten die Eierstöcke noch ungefähr 1000 Eizellen. Außerdem bilden die Ovarien die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron, die auch als Eierstockhormone bezeichnet werden. Das wichtigste weibliche Geschlechtshormon Östrogen regt das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut an, damit sich ein befruchtetes Ei in der Gebärmutter einnisten kann.