Harmonie im Bett bildet zwischen den Liebenden eine wichtige Grundlage für befriedigenden Sex. Geschlechtspezifische Rollenverteilung, noch vor einigen Jahrzehnten selbstverständlich, gibt es kaum noch. Damals war die sexuelle Machtübernahme von Frauen nicht denkbar. Frauen waren Gebärmaschinen oder dienten der Lustbefriedigung des Mannes. Doch auch im Zeitalter der Selbstbestimmung ist die weibliche Führungsposition noch eher selten. Im Berufsleben wie auch im Bett. Dabei wissen Frauen sehr genau, was sie wollen. Die meisten trauen sich nur nicht, ihrer Lust freien Lauf zu lassen und die Führung selbst in die Hand zu nehmen. Noch allzu oft spielt der Mann den Macher. Dabei sind gleichberechtigte Liebesspiele der beste Weg, gemeinsam den erotischen Höhepunkt zu erreichen. Mittlerweile wünschen sich immer mehr Männer kein braves Hausmütterchen mehr. Sie lassen sich gern mal die Zügel aus der Hand nehmen. Bei ihnen sind auch im Bett Powerfrauen gefragt. Was mit der sexuellen Revolution der achtundsechziger begann, ist heute fast alltäglich. Schließlich macht die schönste Sache der Welt paritätisch gleich viel mehr Spaß.