Es gibt verschiedene Arten der Sexualtherapie, die sich in der Art der Behandlung unterscheiden: Medikamentös Es werden antriebssteigernde, hemmende, vegetativ dämpfende, durchblutungsfördernde oder Hormonpräparate verordnet, je nach Notwendigkeit. Therapieprogramme mit Übungen Die bekanntesten sind die von Masters und Johnson sowie Helen Kaplan Singer. Es gibt spezielle Programme für anorgastische Frauen und Übungen für Männer mit vorzeitigem Samenerguss. Verfahren der Psychotherapie Dazu gehören u. a. autogenes Training, Gesprächspsychotherapie, Verhaltenstherapie und Psychoanalyse. An der Therapie sollte der Partner teilnehmen, weil zur Überwindung der Probleme meist eine enge Kooperation der Partner notwendig ist. Lehnt ein Partner die Teilnahme ab, ist der Erfolg oft in Frage gestellt. Zu allen Therapien gehört eine genaue körperliche Untersuchung , um organische Störungen auszuschließen. Die Therapien werden stationär oder ambulant durchgeführt. Wesentliche Punkte einer Sexualtherapie sind: über seine Empfindungen zu sprechen, mitteilen, was einem unsympathisch ist und was man als lustvoll empfindet, Berührungsängste abbauen; Kommunikation zwischen den Partnern verbessern; Leistungsdruck abbauen; Aussprachen mit den/m Therapeuten. Alle Methoden setzen auf das regelmäßige Üben und die damit verbundene intensive Hinwendung zum Partner.