Ursprünglich bezeichnete man damit angeborene Kräfte, die alle Lebewesen haben um nicht zu verhungern oder am Leben zu bleiben. Der Begriff wurde zu Anfang unseres Jahrhunderts von Verhaltensforschern geprägt. Mittlerweile wird das Wort von Wissenschaftlern nur noch selten verwendet. Trotzdem ist ein Trieb zur Fortpflanzung natürlich auch beim Menschen gegeben, obwohl er die Möglichkeit hat seine Fortpflanzung zu planen. Als Begründung für sexuelles Verhalten von Menschen hilft es nicht besonders. Dinge wie Liebe, Vertrauen, Zärtlichkeit oder Partnerschaft lassen sich nämlich nicht oder nur bedingt mit Trieben erklären. Umgangssprachlich wird Trieb heute oft als anderes Wort für Lust oder Geilheit benutzt.